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  • Teresa Kotter

#jetzterstrecht: Selbstfürsorge im Familienalltag

Es reicht mit Corona. Ich glaube so geht es fast allen im Moment. Viele Eltern laufen schon lange auf Reserve. Homeoffice, kein Kindergarten und so viele was uns gut tut ist gerade nicht möglich..

Ich möchte den Mai nutzen um aufzutanken und einige Gedanken dazu teilen wie wir gerade jetzt gut für uns sorgen können. Um Kraft zu schöpfen damit wir weiterhin den Familienalltag rocken können. #jetzterstrecht

Denn insbesondere für unsere Kinder ist auch diese verrückte Zeit ihre Kindheit. Prägt sie und wird in Erinnerung bleiben.. das Leben ist zu kostbar um auf ein besseres Morgen zu warten. Lasst uns jetzt das Beste daraus machen.


Wenn die Akkus so richtig leer sind, helfen ein Friseurtermin oder eine Runde Yoga auch nicht weiter. Und so viel Schokolade können wir gar nicht essen bis alles wieder gut ist.

Manchmal brauchen wir einen Cut. Eine Pause vom 24/7 im Einsatz sein. Vom stetig funktionieren, ellenlangen To-Do-Listen, ständigen Mama-Rufen und parallelem Multitasking.

Manchmal müssen wir mal raus kommen um uns zu sortieren. Eine neue Perspektive zu bekommen und richtig durch zu atmen.

Um dann neu starten zu können.


Seine Kinder alleine zu lassen fühlt sich nicht gut an. Gehört nicht zum Beste-Eltern-der-Welt-Programm. Und ist trotzdem manchmal einfach nötig. Egal was andere darüber denken mögen.


Ähnlich schwierig ist es um Unterstützung zu bitten. Und doch brauchen wir alle manchmal jemanden der uns hilft. Und manchmal haben wir dass Glück dass da Menschen sind, die sich sogar freuen wenn sie gebraucht werden.

Und wenn da niemand ist, gibt es vielleicht die Möglichkeit jemanden für Kinderbetreuung oder Unterstützung im Haushalt zu bezahlen. Oder sich mit anderen abzuwechseln.


Manchmal brauchen wir einfach eine Pause. Das ist momentan noch schwieriger als sonst. Aber vielleicht findet ihr einen Weg um euch diese zu gönnen. Könnt die Kinder übers Wochenende zu den Großeltern schicken. Mal bei einer Freundin übernachten. Einen ganzen Tag alleine im Wald verbringen..

Ich habe meine Sachen und das Baby in den VW-Bus gepackt und bin raus gefahren. In den Kaiserstuhl. Es war herrlich. Drei Tage in der Natur. Drei Tage Ruhe. Ohne To-do's.

Klar wurde der Kaffee trotzdem kalt weil das Baby mich brauchte. Aber immerhin hat währenddessen nicht noch jemand an mir gezuppelt..

Wir haben als Eltern oft wenig Raum um fokussiert zu sein. Durchzuatmen und uns zu sortieren.

Ich wünsche dir einen solchen ❤




Und dann? Ich habe mir vorgenommen es wie meine Kinder zu machen. Voll in den Moment einzutauchen. Das funktioniert am Besten, wenn wir unsere gewohnten Wege verlassen. Neues ausprobieren oder lernen.

Wer denkt schon über Inzidenzwerte nach, während er jonglieren lernt?


Stichwort #Mikroabenteuer im Familienalltag. Vielleicht mal auf dem Balkon übernachten, neue Rezepte ausprobieren oder eiskalt duschen. Mal wieder Rollerskates fahren oder ohne Besteck essen.


Die eigenen Sinne herausfordern ist auch immer gut. Beispielsweise indem man für einen Moment die Augen schließt, den Weg zur Kita rückwärts läuft oder zuhause Blindenrestaurant spielt.

Es gibt so viel wunderschönes zu entdecken dort draußen.


Die Kinder sind ganz bestimmt Feuer und Flamme. Denn sie brauchen nicht viel zum Glücklichsein. Sind Experten darin voll einzutauchen. Das will ich auch.

Nur die Energie dafür muss ich noch irgendwo sammeln. Aber vielleicht kommt die ja im Tun.


Ich wünsche euch viel Kraft und den Mut euch die Räume zu nehmen, die ihr braucht ❤


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