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Raum für mich

  • Autorenbild: Teresa Kotter
    Teresa Kotter
  • 17. Dez. 2025
  • 3 Min. Lesezeit

Ich weiß nicht wie es bei euch aussieht, aber hier nehmen die Kindern ordentlich Raum ein. Eigentlich in jedem Zimmer, in jeder Ecke.  Liegt das Kuscheltier neben einer alten Socke und der Flurschrank wurde sorgfältig verziert. Selbst in meinen Jackentaschen finden sich besonders wertvolle Steine, Kekskrümel und Haarklammern.

Ich glaube in einer gewissen Lebensphase gehört das einfach dazu und darf auch so sein. Dürfen wir das Chaos liebevoll umarmen und annehmen.



Die spannende Frage ist: wo nimmst du Raum ein? Wo ist dein Platz zuhause? Wo kannst du zur Ruhe finden, dich zuhause fühlen oder einfach sein? Gibt es Platz für innere Ruhe?

Viel zu oft kommen wir kaum vor in unserem eigenen Zuhause.

Dabei brauchen wir diesen Raum für uns. Dürfen ihn einnehmen. Für uns schaffen.


Nicht selten scheitern Vorhaben wie regelmäßiges Tagebuchschreiben, Pausen machen o.ä. schlicht schon daran, dass es keinen Platz dafür gibt.

Am Esstisch, wo vielleicht noch die Frühstücksreste, Basteleien oder anderes herumliegt (bei uns jedenfalls ist das ein Ort für erstaunliche Sammelsorien), haben wir oft erstmal den Impuls aufzuräumen statt die wenigen ruhigen Momente direkt nutzen zu können.


Ich möchte dich heute dazu einladen über deinen Raum nachzudenken.

Vielleicht ist es erstmal ein kleiner Schritt. Eine Bilderwand oder ein Pinnbord. Ein Platz für deine Yogamatte und eine Kerze. Oder ein Tischchen neben deinem Lieblingssessel auf dem ein Buch und eine Tasse Tee Platz finden dürfen..

 

Ich habe damals mit einem Bücherregal angefangen und erinnere mich noch heute daran, wie sehr es mich bewegt hat all meine geliebten Bücher und meine Herzensthemen, dekoriert mit ein paar Lieblingsdingen an einem Ort zu sehen.

 

Vielleicht magst du beim Einrichten deines Platzes alle Sinne mit einbeziehen:


Sehen: Worauf schaust du wenn du dich an deinem Ort aufhältst? Ist es ein Blick nach draussen, auf schöne, inspirierende Bilder oder Pflanzen? Wie ist das Licht? Möchtest du da vielleicht noch etwas Gemütlichkeit einladen mit Kerzenschein oder eine Lampe mit warmen Licht?

Gibt es Gegenstände mit denen du dich besonders gern umgibst, die dir gut tun oder schöne Erinnerungen wecken? Welche Farben möchtest du hier gerne um dich haben?

 

Fühlen: Gibt es einen besonders bequemen Sessel, einen kuscheligen Teppich, ein Mediationskissen oder eine Kuscheldecke die dafür sorgen dass du dich wohlfühlst und gut Loslassen kannst? Vielleicht ist es in kalten Tagen auch ein Plätzchen an der Heizung oder am Kamin wo du dich einrichten möchtest. Oder eine puschelige Wärmflasche.


Riechen und Schmecken: Vielleicht genießt du besonders gerne die frische, klare Morgenlust oder magst bewusst gute Gerüche einladen, zB durch eine Durfterze, Räucherstäbchen, ätherische Öle oder andere Räucherelemente oder Raumdüfte.

Und auch ein warmer, feiner und duftender Tee tut gut und beruhigt nachweislich unser Nervensystem. Oder du trinkst lieber (Roh)kakao oder Kaffee. Vielleicht hast du eine Lieblingstasse und magst es zu einem Ritual machen täglich einen Tasse an deinem Lieblingsplatz zu trinken.


Und auch das Hören von schöner Musik oder Naturgeräuschen kann sehr beruhigend sein. Vielleicht magst du aber auch geführten Meditationen, Affirmationen oder anderen Übungen lauschen. Oder ganz bewusst die Stille einladen.

 

Wenn wir eine Gewohnheit etablieren wollen hilft es dieser einen festen Ort zu geben. Wenn du also gerne täglich lesen, Yoga machen, Tagebuch führen oder meditieren möchtest: leg dir alles bereit, damit du jederzeit loslegen kannst.

 


Ich wünsche dir ganz viel Freude und viele schöne Momente mit dir selbst an deinem ganz eigenen Plätzchen.

 


 
 
 

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