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  • Teresa Kotter

#liebeinzeitenderCorona - für uns Eltern

Aktualisiert: Apr 22


In diesen verrückten Zeiten sind wir mehr gefordert denn je. Die Betreuung der Kinder ist nun 24/7 unsere Aufgabe, gegebenenfalls neben finanziellen Sorgen, Homeoffice und Homeschooling. Neben Ausgangssperren oder Quarantäne, dem Wegfall von Sozialkontakten und vielen anderen Dingen die Teil unseres normal Alltags waren. Viele haben Angst, sind in Sorge um Angehörige oder um ihren Lebensunterhalt und auf einmal haben wir das Gefühl, nichts ist mehr wie es war. Das Gefühl von Sicherheit wurde empfindlich zerrüttelt.

Und dann ist da auf einmal ein riesiger Berg Verantwortung und wir sind, noch mehr als sonst, maßgeblich verantwortlich für die Stimmung bei uns zuhause.

Unser Stresspegel ist enorm erhöht und wir stehen vor großen Herausforderungen. Die Folge davon ist häufig, dass wir schlechte Laune haben, mehr schimpfen, schreien oder auf andere Weise Grenzen überschreiten.

Um dem vorzubeugen kann es helfen, unser eigenes Sicherheitsgefühl zu bestärken und die Belastungen, soweit möglich, zu minimieren. Das soll nicht bedeuten unsere Gefühle weg zu drängen. Im Gegenteil, es ist sehr wichtig über die eigenen Sorgen und Ängste zu sprechen. Eltern dürfen sich überlastet fühlen. Und der nächste Schritt ist zu schauen: Was können wir tun damit es uns besser geht? An welchen „Schrauben“ kann gedreht werden? Insbesondere jetzt gilt es, gut für uns zu sorgen, denn je besser unser Zustand ist, desto besser können wir all das andere Schultern.

Was kann helfen?

- Immer wieder bewusst durchatmen. (Vielleicht magst/kannst du sogar Yoga, Meditation, Atemübungen o.ä. mit in den Alltag zu integrieren?)

- Das Hier und Jetzt möglichst intensiv genießen, bspw. die Sonne auf der Haut.

- Sag laut Stopp wenn sich das Gedankenkarussel zu sehr dreht (das muss sich erst einspielen..),

- Setze den Corona-News Grenzen(beispielsweise nur morgens und abends) und schaue wo du gute, nützliche Informationen bekommst

- Musik hören oder dazu tanzen, das entspannt und reduziert Ängste: Deswegen Musik an, gemeinsam tanzen.

- Erstellt eine Liste davon was du gerne machst und schaue was auch mit Kids gut umzusetzen ist (für manche ist es bspw. ein Riesenspaß mit Kindern zu backen, andere bekommen die Krise)

- Lass alle fünfe so grade sein wie möglich (in wieviel Chaos fühlt ihr euch noch wohl? Was kann liegenbleiben? Was ist wirklich dringend?)

- Die eigenen Handlungsspielräume innerhalb unseren neuen Umfeldes bewusst machen und nutzen.

- Plane Unternehmungen die dir gut tun, wenn möglich auch Zeit nur für dich oder mit deinem Partner (ein Waldspaziergang, Tagebuch schreiben, Lesen, Baden, ...)

- Feste Tagesstrukturen tun gut (aber ohne Druck! Es soll eher der Orientierung dienen, mehr dazu im folgenden Blogbeitrag )

- Pausen einplanen (z.B. mit den Kindern Mittagsschlaf machen oder ausruhen während die Kinder ein Hörspiel hören oder eine Fernsehserie schauen)

- Mit dem Partner im Gespräch bleiben, ohne zu verurteilen. Wo ist gegenseitige Unterstützung möglich? Was brauchen wir damit es uns besser geht? Was wünschen wir uns?

- Der Austausch mit anderen Eltern kann sehr hilfreich sein. Auch wenn ein persönlicher Kontakt aktuell nicht möglich ist, das Gefühl nicht alleine zu sein kann trotzdem helfen. Auch jetzt brauchen wir „unser Dorf“, unser Netzwerk.

- Wer merkt, dass er nachhaltig überfordert ist von der Situation, sollte sich professionelle Hilfe holen. Auch ich biete telefonische und online Beratungen an.

- Und vorallem: sei liebevoll auch mit dir selbst ❤


Was hilft dir dabei gut durch diese verrückten Zeiten zu kommen?

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